Inhaltsangabe

Bitcoin-ETF-Investitionen von institutionellen Anlegern

Institutionelle Anleger erhöhen Bitcoin-Engagement durch ETFs

Große Finanzinstitute wie Goldman Sachs und Al Warda Investments bauen ihre Bestände an Bitcoin-ETFs signifikant aus. Diese Entwicklung signalisiert eine wachsende Akzeptanz von Bitcoin als Anlageklasse und eine Verschiebung von traditioneller Skepsis hin zu strategischen Investitionen in digitale Vermögenswerte, insbesondere über börsengehandelte Fonds.

Wichtige Erkenntnisse

  • Goldman Sachs hat seine Krypto-Bestände auf rund 2,36 Milliarden US-Dollar erhöht, davon 1,1 Milliarden US-Dollar in Bitcoin-ETFs.
  • Al Warda Investments aus Abu Dhabi hat seine Anteile am iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock auf über 8,2 Millionen aufgestockt.
  • Der Coinbase CEO Brian Armstrong verteidigt die Integrität von Bitcoin-ETFs gegen Vorwürfe des "Papier-Bitcoins".

Goldman Sachs Erweitert Bitcoin-ETF-Position

Goldman Sachs hat seine Krypto-Exposition deutlich erweitert und meldet nun insgesamt rund 2,36 Milliarden US-Dollar in digitalen Vermögenswerten. Ein erheblicher Teil davon, nämlich 1,1 Milliarden US-Dollar, entfällt auf Bitcoin-ETFs, insbesondere auf den iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock. Darüber hinaus hält die Investmentbank kleinere Positionen in Fidelitys Wise Origin Bitcoin Fund sowie in Bitcoin-Mining- und Cloud-Unternehmen. Diese Entwicklung markiert einen bemerkenswerten Wandel von der früheren Zurückhaltung des Unternehmens gegenüber Bitcoin hin zu einer substanziellen Beteiligung an der größten Kryptowährung.

Al Warda Investments Setzt Auf Bitcoin-ETFs

Al Warda Investments, eine Einheit des Abu Dhabi Investment Council (ADIC), hat seine Investitionen in Bitcoin-ETFs im vierten Quartal 2025 weiter ausgebaut. Das Unternehmen hält nun 8.218.712 Anteile am iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock, eine Steigerung gegenüber dem Vorquartal. Diese strategische Neuausrichtung, bei der Bitcoin zunehmend als langfristiger Wertspeicher neben Gold betrachtet wird, unterstreicht eine wachsende institutionelle Akzeptanz im Golf-Raum. Zuvor hatte bereits der US-Bundesstaat Texas als erster damit begonnen, Bitcoin-ETFs für seine strategische Reserve zu erwerben.

Coinbase CEO Wehrt "Papier-Bitcoin"-Vorwürfe Ab

Coinbase CEO Brian Armstrong hat Bedenken hinsichtlich der Deckung von Bitcoin-ETFs zurückgewiesen. Er betonte, dass Spot-Bitcoin-ETFs vollständig durch den zugrunde liegenden Vermögenswert gedeckt sein müssen und dass Coinbase als führender Verwahrer für diese ETFs eine entscheidende Rolle spielt. Armstrong erklärte, dass das Unternehmen über 80% des Verwahrungsmarktes für US-gelistete Bitcoin-ETFs kontrolliert und die Sicherheit seiner Infrastruktur durch regelmäßige Audits und Penetrationstests gewährleistet sei. Die Debatte um die Transparenz und die tatsächliche Deckung von ETFs bleibt ein wichtiges Thema für die weitere Entwicklung des Marktes.

Quellen