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Inhaltsangabe

US-Regierung und Bitcoin-Symbol

US-Regierung im Krypto-Fokus: Regulierung, Ermittlungen und Bitcoin-Verkäufe

Die US-Regierung ist derzeit stark in die Krypto-Welt involviert. Aktuelle Entwicklungen umfassen Bemühungen um regulatorische Klarheit, die Untersuchung eines mutmaßlichen Krypto-Diebstahls im Wert von 40 Millionen Dollar und die Klärung von Verkaufsentscheidungen bezüglich beschlagnahmter Bitcoin.

Schlüssel-Erkenntnisse

  • Die Trump-Regierung strebt einen Kompromiss zwischen Banken und der Krypto-Industrie an, um regulatorische Klarheit zu schaffen.
  • Es gibt eine Untersuchung wegen eines mutmaßlichen Diebstahls von 40 Millionen Dollar in Krypto-Assets, der durch Insider-Zugang eines Bundesauftragnehmers ermöglicht worden sein soll.
  • Die US-Behörden bestreiten den Verkauf von beschlagnahmten Bitcoin aus dem Samourai Wallet-Fall, was Fragen bezüglich eines möglichen Verstoßes gegen eine Executive Order aufwirft.

Regulatorische Bemühungen und der CLARITY Act

Die Trump-Regierung unternimmt Schritte, um die regulatorische Landschaft für digitale Vermögenswerte zu gestalten. Ein Treffen im Weißen Haus brachte Vertreter des Bankensektors und der Krypto-Industrie zusammen, um einen Kompromiss bezüglich der Zinszahlungen auf Stablecoins zu finden. Ziel ist die Verabschiedung des CLARITY Act, der mehr Klarheit schaffen soll. Während das Repräsentantenhaus bereits eine Version verabschiedet hat, steht der Senat noch vor einer Abstimmung. Der Kern des Streits liegt in der Frage, ob Krypto-Plattformen Zinsen auf Stablecoins anbieten dürfen, was von Banken wegen möglicher Einlagenabzüge kritisch gesehen wird.

Ermittlungen wegen Krypto-Diebstahls

Die US Marshals Service (USMS) untersucht Vorwürfe eines Diebstahls von über 40 Millionen Dollar in beschlagnahmten digitalen Vermögenswerten. Die Anschuldigungen richten sich gegen einen Sohn eines Bundesauftragnehmers, der angeblich unbefugten Zugriff auf staatlich gesicherte Krypto-Wallets hatte. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Firma Command Services & Support (CMDSS), die von der USMS beauftragt wurde, beschlagnahmte Kryptowährungen zu verwalten. Die Vorwürfe kamen nach der Aufzeichnung einer privaten Chat-Konversation ans Licht, in der mutmaßlich Gelder bewegt wurden.

Kontroverse um Bitcoin-Verkauf und Executive Order

Es gab Berichte, dass die US-Behörden rund 57,5 Bitcoin im Wert von über 6 Millionen Dollar aus dem Samourai Wallet-Fall verkauft hätten. Dies hätte potenziell gegen die Executive Order 14233 verstoßen, die besagt, dass beschlagnahmte Bitcoin als Teil einer strategischen Reserve gehalten werden sollen. Die USMS hat jedoch einen Verkauf bestritten und erklärt, dass solche Transaktionen einen mehrstufigen Genehmigungsprozess durchlaufen und mit den Anforderungen der Executive Order vereinbar sein müssen. Die genauen Bestände und die Handhabung der strategischen Bitcoin-Reserve bleiben weiterhin Gegenstand von Diskussionen und Spekulationen in der Krypto-Community.

Quellen