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Inhaltsangabe

Bitcoin und US-Dollar-Reserven

Strategy erhöht Bitcoin-Reserven auf 2,25 Milliarden US-Dollar nach jüngstem Kauf

Strategy, ehemals bekannt als MicroStrategy, hat das neue Jahr mit einer weiteren bedeutenden Bitcoin-Akquisition begonnen und 1.286 BTC für rund 116 Millionen US-Dollar erworben. Diese Transaktion erhöht die gesamten Bitcoin-Bestände des Unternehmens auf 673.783 BTC, was zum aktuellen Kurs etwa 62,7 Milliarden US-Dollar wert ist. Die Käufe wurden vollständig aus den Erlösen von Aktienverkäufen im Rahmen des "At-the-Market" (ATM)-Programms finanziert.

Wichtige Erkenntnisse

  • Strategy kaufte 1.286 BTC für rund 116 Millionen US-Dollar.
  • Die gesamten Bitcoin-Bestände des Unternehmens belaufen sich nun auf 673.783 BTC.
  • Die US-Dollar-Reserve wurde auf 2,25 Milliarden US-Dollar erhöht.
  • Das Unternehmen sieht sich potenziellen Herausforderungen durch Index-Ausschlüsse gegenüber.

Jüngste Bitcoin-Akquisition und Finanzierung

Die jüngste Akquisition von 1.286 Bitcoin fand zwischen dem 29. Dezember 2025 und dem 4. Januar 2026 statt. Der durchschnittliche Kaufpreis pro Bitcoin lag bei 90.391 US-Dollar. Ein kleiner Teil, 3 BTC, wurde Ende 2025 zu 88.210 US-Dollar pro Stück erworben. Die Finanzierung erfolgte ausschließlich durch den Verkauf von fast 2 Millionen Aktien der Klasse A, was Nettoerlöse von 312,2 Millionen US-Dollar einbrachte.

Erhöhung der US-Dollar-Reserve

Parallel zum Bitcoin-Kauf hat Strategy seine US-Dollar-Reserve von 1,44 Milliarden US-Dollar im Dezember auf nun 2,25 Milliarden US-Dollar aufgestockt. Diese Mittel sind vorgesehen, um Dividendenzahlungen für Vorzugsaktien und Zinsverpflichtungen für ausstehende Schulden zu decken. Dies unterstreicht das Engagement des Unternehmens für sein "Bitcoin-First"-Treasury-Modell, das eine sorgfältige Verwaltung der Liquidität bei gleichzeitiger Expansion der digitalen Vermögenswerte vorsieht.

Durchschnittliche Kostenbasis und Marktentwicklung

Insgesamt wurden die Bitcoin-Bestände von Strategy zu einer durchschnittlichen Kostenbasis von 75.026 US-Dollar pro Coin angesammelt, was Gesamtausgaben von 50,55 Milliarden US-Dollar entspricht. Trotz der jüngsten Gewinne meldete das Unternehmen im vierten Quartal 2025 einen unrealisierten Verlust von 17,44 Milliarden US-Dollar auf seine digitalen Vermögenswerte, bedingt durch den Rückgang des Bitcoin-Kurses von seinem Oktoberhoch bei 126.000 US-Dollar. Zu Beginn des Jahres überstieg der Bitcoin-Preis die Marke von 90.000 US-Dollar, gestützt durch geopolitische Spannungen und Marktoptimismus. Aktuell notiert BTC um die 93.000 US-Dollar.

Potenzielle Index-Ausschlüsse und Gegenreaktion

Neben der Marktvolatilität steht Strategy vor weiteren Herausforderungen. Das Unternehmen könnte bald aus den globalen Indizes von Morgan Stanley Capital International (MSCI) entfernt werden. MSCI schlug vor, Unternehmen mit 50 % oder mehr Vermögenswerten in digitalen Währungen auszuschließen, da sie Investmentfonds ähneln könnten. Ein solcher Ausschluss könnte zu Aktienabflüssen in Höhe von 2,8 Milliarden US-Dollar führen und weitere Auswirkungen auf andere Indizes wie den Nasdaq 100 und Russell haben. Michael Saylor, Mitbegründer und Executive Chairman, hat die vorgeschlagene Schwelle als "fehlgeleitet" bezeichnet und vor "zutiefst schädlichen Folgen" für Investoren und die digitale Asset-Branche gewarnt. Strategy hat eine formelle Antwort auf die Konsultation von MSCI eingereicht und betont, dass es sich um ein börsennotiertes operatives Unternehmen mit einem Softwaregeschäft handelt, nicht um einen Fonds.

Einfluss auf andere Unternehmen

Die aggressive Bitcoin-Akkumulation von Strategy hat auch andere börsennotierte Unternehmen beeinflusst. Metaplanet aus Tokio ist beispielsweise zum viertgrößten Unternehmensinhaber von Bitcoin geworden. Strategy’s Vorgehensweise, die auf regelmäßigen Käufen und der Nutzung von Aktienverkäufen zur Finanzierung basiert, demonstriert eine risikoreiche, aber strategisch kalkulierte Methode zur Erweiterung seiner digitalen Vermögenswerte, während die Liquidität aufrechterhalten wird.

Quellen