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USA, Thailand, Florida Krypto-Regulierung

Regulierungs-Update: USA im Dialog, Thailand ebnet Weg für Bitcoin-ETFs, Florida plant Reserve

Die Kryptowelt steht im Fokus globaler Regulierungsbemühungen. Während die US-Regierung versucht, Brücken zwischen Banken und Krypto-Unternehmen zu bauen, finalisiert Thailand seine Regeln für Bitcoin-ETFs. Gleichzeitig erwägt Florida die Einrichtung einer staatlichen Bitcoin-Reserve, während die USA eine Untersuchung wegen eines mutmaßlichen Krypto-Diebstahls im Wert von 40 Millionen Dollar einleiten.

US-Regierung sucht Kompromiss bei Stablecoin-Zinsen

Die Trump-Regierung bemüht sich um eine Einigung zwischen dem Bankensektor und der Krypto-Industrie bezüglich der Verzinsung von Stablecoin-Guthaben. Ein Treffen im Weißen Haus soll die Grundlage für den CLARITY Act schaffen, der regulatorische Klarheit für digitale Vermögenswerte bringen soll. Banken befürchten Einlagenabflüsse, während Krypto-Unternehmen ein Zinsverbot als wettbewerbswidrig ansehen. Die Verabschiedung des Gesetzes ist trotz fortgeschrittener Verhandlungen unsicher.

  • Schlüsselerkenntnisse:
    • Treffen im Weißen Haus zur Beilegung des Konflikts um Stablecoin-Zinsen.
    • Ziel: Regulatorische Klarheit durch den CLARITY Act.
    • Banken warnen vor Stabilitätsrisiken, Krypto-Branche vor Wettbewerbsnachteilen.
    • Ungewisse Aussichten auf Verabschiedung des Gesetzes.

Thailand bereitet sich auf Bitcoin-ETFs vor

Thailand positioniert sich als krypto-freundliches Finanzzentrum und finalisiert bis Anfang 2026 Regeln für Bitcoin- und Krypto-ETFs, Futures-Handel und tokenisierte Anlageprodukte. Die thailändische SEC hat die Einführung von Krypto-ETFs grundsätzlich genehmigt, um den Zugang zu digitalen Vermögenswerten zu erweitern und gleichzeitig Sicherheitsrisiken zu adressieren. Dies könnte den Handel mit digitalen Assets auf der thailändischen Börse ermöglichen.

Florida plant staatliche Bitcoin-Reserve

Gesetzgeber in Florida haben einen neuen Vorstoß zur Schaffung einer staatlichen Kryptowährungsreserve gestartet. Der Gesetzesentwurf House Bill 1039 sieht die Einrichtung eines "Strategic Cryptocurrency Reserve Fund" vor, der außerhalb der Staatskasse verwaltet werden soll. Ziel ist es, öffentliche Gelder als Absicherung gegen Inflation und Währungsentwertung zu diversifizieren, wobei Bitcoin aufgrund seiner Marktkapitalisierung als einziges qualifiziertes Asset gilt.

US-Behörden untersuchen mutmaßlichen Krypto-Diebstahl

Die US-Behörden untersuchen den Verdacht, dass Kryptowährungen im Wert von über 40 Millionen Dollar, die von Strafverfolgungsbehörden beschlagnahmt wurden, durch Insiderzugang gestohlen worden sein könnten. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf ein Unternehmen, das für die Verwaltung beschlagnahmter Kryptowährungen zuständig war. Der Vorfall wirft Fragen über die Sicherheit der vom US-Regierung gehaltenen digitalen Vermögenswerte auf.

Morgan Stanley reicht Antrag für Bitcoin-ETF ein

Morgan Stanley hat bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) die Zulassung für einen Spot-Bitcoin-ETF beantragt. Dies markiert einen bedeutenden Schritt, da es das erste Mal ist, dass eine große US-Bank die Emission eines ETFs beantragt, der direkt an den Bitcoin-Preis gekoppelt ist. Dies erweitert das Angebot für institutionelle Anleger und signalisiert eine wachsende Akzeptanz von Krypto-Produkten im traditionellen Finanzwesen.

Quellen