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Bitcoin-Prognosen: Experten sehen enormes Potenzial trotz Volatilität

Führende Persönlichkeiten der Finanzwelt, darunter Michael Saylor, Cathie Wood und Analysten von JPMorgan, haben ihre Einschätzungen zur zukünftigen Entwicklung von Bitcoin veröffentlicht. Während die Meinungen über den genauen Zeitrahmen und die Höchststände variieren, herrscht eine allgemeine positive Grundstimmung, die auf institutionelle Akzeptanz und die Rolle von Bitcoin als Wertspeicher zurückzuführen ist.

Wichtige Erkenntnisse

  • Michael Saylor prognostiziert bis Ende 2025 einen Bitcoin-Preis von 150.000 US-Dollar und langfristig bis zu 1 Million US-Dollar.
  • JPMorgan sieht Bitcoin als unterbewertet an und schätzt das Potenzial auf bis zu 165.000 US-Dollar, basierend auf Vergleichen mit Gold.
  • Cathie Wood hat ihre Langzeitprognose für 2030 auf 1,2 Millionen US-Dollar gesenkt, räumt aber ein, dass Stablecoins eine größere Rolle im Zahlungsverkehr übernehmen.

Saylors Bullishe Aussichten

Michael Saylor, ein bekannter Bitcoin-Befürworter, äußerte sich auf der Money 20/20 Konferenz optimistisch. Er erwartet, dass Bitcoin bis Ende 2025 die Marke von 150.000 US-Dollar erreichen könnte und sieht ein Potenzial von bis zu 1 Million US-Dollar innerhalb der nächsten vier bis acht Jahre. Als treibende Kräfte nannte er branchenweite Veränderungen im Bereich digitaler Assets und die Entwicklung neuer Anlageprodukte, die die institutionelle Akzeptanz fördern. Saylor hob hervor, dass sein Unternehmen Strategy eine Kreditwürdigkeitsprüfung von S&P erhalten hat, was den Zugang zu erheblichen Kapitalmengen eröffnen könnte, die zuvor nicht in unbewertete Instrumente investieren wollten. Er betonte auch die wachsende Akzeptanz von Bitcoin im traditionellen Finanzwesen, da große Banken zunehmend Bitcoin-besicherte Kredite anbieten und Custody-Dienstleistungen entwickeln.

JPMorgan: Bitcoin unterbewertet im Vergleich zu Gold

Analysten von JPMorgan haben in einer aktuellen Studie dargelegt, dass Bitcoin im Vergleich zu Gold unterbewertet sein könnte. Sie schätzen, dass der Preis auf bis zu 165.000 US-Dollar steigen könnte, wenn der sogenannte "Debasement Trade" – die Flucht in knappe Vermögenswerte zur Absicherung gegen Fiat-Währungsabwertung – an Dynamik gewinnt. Diese Berechnung basiert auf volatilitätsbereinigten Vergleichen mit Gold. Die steigende Nachfrage nach beiden Anlageklassen wird durch wirtschaftliche Unsicherheiten, Inflationssorgen und wachsende Staatsdefizite angeheizt. JPMorgan stellt fest, dass Bitcoin, insbesondere durch die Einführung von Spot-ETFs, eine stärkere Rolle als Portfolio-Absicherung spielt.

Cathie Woods angepasste Prognose

Cathie Wood, CEO von ARK Invest, hat ihre langfristige Bitcoin-Prognose für 2030 von 1,5 Millionen US-Dollar auf 1,2 Millionen US-Dollar reduziert. Als Grund nannte sie die zunehmende Bedeutung von Stablecoins im Zahlungsverkehr und bei Überweisungen, Funktionen, die sie ursprünglich Bitcoin zugeschrieben hatte. Wood betont jedoch, dass die Rolle von Bitcoin als "digitales Gold" und Wertspeicher weiterhin stark bleibt. Sie sieht eine Entwicklung hin zu einer stärkeren Fokussierung auf die Wertaufbewahrungsfunktion, während Stablecoins den Transaktionsbereich dominieren. Trotz der Anpassung bleibt ARK Invest langfristig optimistisch bezüglich des Potenzials von Bitcoin als neue Anlageklasse und globales Geldsystem.

Die jüngsten Marktentwicklungen zeigen zwar eine erhöhte Volatilität, mit Korrekturen nach Erreichen von Allzeithochs. Dennoch deuten die Analysen von Branchengrößen darauf hin, dass die langfristigen Aussichten für Bitcoin positiv bleiben, gestützt durch technologische Fortschritte und eine wachsende institutionelle Akzeptanz.

Quellen