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MicroStrategy Setzt Auf Bitcoin: Erhöht Anleiheangebot und Wehrt Index-Bedenken Ab

MicroStrategy, unter der Führung von Michael Saylor, setzt seine aggressive Bitcoin-Akquisitionsstrategie fort und hat sein Angebot für wandelbare Senior Notes von 500 auf 525 Millionen US-Dollar erhöht. Diese Mittel sollen zur weiteren Anhäufung von Bitcoin verwendet werden, während das Unternehmen gleichzeitig Bedenken hinsichtlich möglicher Index-Ausschlüsse zurückweist.

Strategische Bitcoin-Akquisition

Das Softwareunternehmen MicroStrategy hat sein Angebot für wandelbare Senior Notes auf 525 Millionen US-Dollar aufgestockt. Die Erlöse aus dieser Privatplatzierung an qualifizierte institutionelle Käufer sind für den Erwerb weiterer Bitcoin bestimmt. Die 0,875% fälligen Anleihen bis 2031 werden zu 100% des Nennwerts mit einem jährlichen Zinssatz von 0,875% verkauft, zahlbar halbjährlich. Nach März 2028 kann MicroStrategy die Anleihen unter bestimmten Bedingungen zurückzahlen. Die Anleihen sind nach Ermessen des Unternehmens in bar, in Aktien der Klasse A oder in einer Kombination aus beidem umwandelbar. Nach Abzug von Gebühren und Ausgaben werden voraussichtlich rund 515 Millionen US-Dollar zur Verfügung stehen. MicroStrategy hält bereits über 200.000 Bitcoins im Wert von mehr als 13 Milliarden US-Dollar und strebt an, sich als "Bitcoin Development Company" zu etablieren.

Abwehr von Index-Bedenken

Michael Saylor hat Berichte zurückgewiesen, die darauf hindeuten, dass MicroStrategy erhebliche passive Abflüsse erleiden könnte, falls es aus wichtigen Aktienindizes wie denen von MSCI ausgeschlossen wird. Saylor betonte, dass MicroStrategy kein Fonds oder eine Holdinggesellschaft sei, sondern ein börsennotiertes Unternehmen mit einem Softwaregeschäft und einer einzigartigen Treasury-Strategie, die Bitcoin als produktives Kapital nutzt. Er verwies auf die Emission von digitalen Kreditwertpapieren im Wert von über 7,7 Milliarden US-Dollar und beschrieb das Unternehmen als eine neue Art von Unternehmen: eine Bitcoin-gestützte strukturierte Finanzierungsgesellschaft. Die Klassifizierung durch Indizes definiere das Unternehmen nicht, und die langfristige Strategie sowie die Überzeugung in Bitcoin blieben unverändert.

Zukünftige Prognosen und Innovationen

Saylor äußerte sich äußerst optimistisch hinsichtlich der Zukunft von Bitcoin und prognostizierte einen Kurs von 150.000 US-Dollar bis Ende 2025 und potenziell bis zu 1 Million US-Dollar in vier bis acht Jahren. Er nannte Branchenverschiebungen und neue Anlageprodukte als Katalysatoren für die institutionelle Akzeptanz. MicroStrategy hat kürzlich seine erste Kreditwürdigkeitsprüfung von S&P erhalten, was den Zugang zu erheblichen Kapitalmengen eröffnen könnte. Das Unternehmen entwickelt zudem digitale Kreditinstrumente wie Strike, Strife, Stride und Stretch, die auf unterschiedliche Risikoprofile zugeschnitten sind und attraktive Renditen bieten. Saylor sieht eine wachsende Akzeptanz von Bitcoin im traditionellen Finanzwesen und erwartet, dass die Infrastruktur und die regulatorischen Rahmenbedingungen die Branche weiter vorantreiben werden.

  • MicroStrategy erhöht sein Anleiheangebot zur Bitcoin-Akquisition auf 525 Mio. USD.
  • Michael Saylor weist Bedenken hinsichtlich möglicher Index-Ausschlüsse zurück und betont die operative Natur des Unternehmens.
  • Saylor prognostiziert einen Bitcoin-Kurs von 150.000 USD bis Ende 2025 und langfristig bis zu 1 Mio. USD.
  • Das Unternehmen entwickelt innovative Bitcoin-gestützte Finanzprodukte.

Quellen